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Satz & Pfeffer :: ist das Literaturlabel, das ich gemeinsam mit Michael van Orsouw gegründet habe. Wir schreiben Bücher, das neuste heisst "VILL LACHEN - OHNEWITZ" und ist im Eichborn-Verlag erschienen. "Das Buch wirkt wie ein Rausch", schrieb der Tages-Anzeiger, und die Neue Zuger Zeitung gestand: "macht süchtig". Das Manuskript des Buches wurde mit dem Werkbeitrag der Zentralschweizer Literaturförderung ausgezeichnet.


Das neuste Buch ist ein Kriminalroman. Er heisst DER KIRSCHTOTE und ich habe ihn wieder mit Michael van Orsouw verfasst. Der Krimi kommt bei den Leserinnen und Lesern ebenso gut an wie in den Medien.

Die Zeitung «20 Minuten» meinte: «Gut und flott geschrieben.»
Der «SonntagsBlick» urteilte fettgedruckt: «Die beiden könnens halt.»
Die «Zuger Presse»: «flüssig, kurzweilig und unterhaltsam geschrieben».
Das «Zuger Kulturmagazin»: «Action mit Humor».
Radio SRF 1: «gesellschaftliche und politische Realitäten beflügeln ihre literarische Phantasie».
Das Berliner Stadtmagazin «Zitty»: «spannend, facettenreich und mit Berliner Bezug».
Schliesslich das Berliner Magazin «Tip»: «viel Spannung mit Humor und doppeltem Boden».

Der erste Kriminalroman, den ich mit Michael van Orsouw verfasst habe, heisst RÖTELSTERBEN. Es ist eine spannende Geschichte mit Niveau – politische Brisanz und starke Emotionen sind sprachlich sorgfältig gestaltet, das Buch ist amüsant und leicht zu lesen.

Geschrieben haben Satz&Pfeffer auch die zwei Biografien über Adelheid und George Page, die NZZ-Buchverlag erschienen sind. Daraus haben Judith Stadlin und Michael van Orsouw die Leseperformance "Page & Page" entwickelt und vielfach aufgeführt (siehe Bild links).

Ausserdem schrieben Satz&Pfeffer das Buch "Die Städte-Rallye. Minimal-Geschichten, die die Landkarte schrieb. Erstaunlich, unverblümt und poetisch." Dazu haben wir eine Bühnen-Performance erarbeitet, die wir immer noch spielen.


Im Stil der "Städte-Rallye" haben Judith Stadlin und Michael van Orsouw ein Kurz-Drama verfasst. Es heisst "Hammer Hardt Rachau Inn Buus" und besteht nur aus Ortsnamen des deutschsprachigen Raumes. Damit haben sie beim Hildesheimer Kurzdramen-Wettbewerb den 1. Preis der Jury, des Publikums und den Gesamtpreis gewonnen.

Ein anderes Kurzdrama, ebenfalls nur aus Ortsnamen, heisst "Oberkrimml". Es gewann den Kurzdramenwettbewerb von Marburg D.

Ein weiterer Ortsnamentext bekam eine Auszeichnung. Die Kurzgeschichte "Daser Grauel" errang beim Wettbewerb der "Schreibszene Schweiz" den ersten Rang.

Ich schreibe auch Hörstücke. Für den ersten Hörspielbus der Schweiz, den "Lea- und Urs-Bus", der den Kanton Zug vorstellt, habe ich die Texte verfasst. Von Montag bis Samstag startete er während vier Monaten täglich am 13.47h beim Bahnhof Baar. Das Projekt war befristet. (Stimmen: Lea Streisand und Michael Elsener; Text, Konzept und Regie: Judith Stadlin; Recherchen: Michael van Orsouw; Technik: Audiotours Gmbh.)

Mein Kurzdrama "Olga muss sich hoch arbeiten" war neben Stücken von acht anderen Dramatikerinnen die Grundlage für das abendfüllende Stück "Lauter Unmögliches", das das Theater Konradhaus in Koblenz D inszeniert hat und im September 2007 sechsmal aufgeführt wurde.

Beim Kurzdramenwettbewerb von Marburg D wurde das Stück "Oberkrimml" von Satz&Pfeffer auf den 1. Platz gesetzt. Es besteht ebenfalls nur aus Ortsnamen des deutschsprachigen Raumes. Ende November wurde es vom Theater Gegenstand inszeniert und viermal aufgeführt. Zuvor hatte das Theater Pathos-Transport in München D das Stück als szenische Lesung aufgeführt.

Miteinander haben Satz&Pfeffer im Mai 2006 den international ausgeschriebenen Literaturwettbewerb "Zeitzeichen aus Gstaad" mit der Satire "Extreme Events" gewonnen.

Kinderkrimi PÜNKTCHEN UND ANTON

Ausgehend vom wunderbaren Stoff von Erich Kästners Roman "Pünktchen und Anton" durfte ich für die Märlibühni Stans ein Theaterstück schreiben.

Pinktli, mit richtigem Namen Luise Pogge, ist ein originelles und einfallsreiches Mädchen aus einer reichen und angesehenen Familie. Pinktlis Eltern haben wenig Zeit für die Tochter, dafür haben sie Frolein Aadacht, das Kindermädchen eingestellt, und die Köchin Berta kocht Pinktlis Lieblingsspeisen.

In dieser Gesellschaft gibt es viele Vorurteile und festgefahrene Ansichten, doch das stört Pinktli nicht. Sie lebt in ihrer eigenen, verspielten Welt, zusammen mit ihren Phantasiegeschichten und ihrem Stoffhund Struppl. Und mit Pinktlis Freund Toni. Toni ist ein Junge aus armen Verhältnissen, seine Mutter ist arbeitslos und der Sohn muss kochen und bei der Hausarbeit helfen, was in Pinktlis Familie undenkbar wäre.

Pinktlis Kinderfrau Frolein Aadacht ist verliebt in einen Schurken und hofft, dass er sie heiratet. Robert hat aber nur Geld im Kopf und bereitet sich auf einen grossen Einburch vor. Weil Frolein Aadacht den Einbruch unbedingt abwenden will, versucht sie, ihm anderweitig zu Geld zu verhelfen. Aus diesem Grunde zwingt sie Pinktli, nachts mit ihr heimlich betteln zu gehen. Pinktlis Schulkollege Gepf Chlepperbei und seine zwielichtigen Freunde beobachten das nächtliche Treiben und drohen Pinktli damit, alles auffliegen zu lassen und es ihrem Vater, einem angesehenen Direktor zu erzählen.

Zum Glück hat Pinktli einen klaren Blick, gute Ideen und einen sehr guten Freund, nämlich Toni. Dank Tonis Mut, dank Pinktlis Phantasie, dank der Beherztheit der Köchin Berta und nicht zuletzt wegen dem entschiedenen Eingreifen des Theatersouffleurs, kann das Schlimme im letzten Moment abgewendet werden. Und nach einigen spannenden Umwegen, Verwicklungen und unvermeidlichen Pannen, nimmt die Geschichte ein gutes Ende – ein märchenhaft gutes Ende.

Auf dem Weg bis zum glücklichen Ende werden viele Leute ein bisschen gescheiter: Toni lernt von Pinktli die Kraft der Phantasie kennen, er lernt das Lachen und das Spielen wieder, und Pinktli merkt, dass auch ein Bub, der kocht, ein wunderbarer Freund sein kann. Pinktlis Eltern lernen, ihrer Tochter besser zuzuhören, Frl. Aadacht lernt, dass man Zuneigung nicht kaufen kann, die Polizisten lernen Bertas Kaffe kenen, Robert lernt Bertas Wallholz kennen, und am Schluss lernen fast alle das Tanzen.

Im Buch "Platz da ... " erzählen Judith Stadlin und Michael van Orsouw in 12 Kurzgeschichten, die zwischen Fiktion und Realität liegen, die Geschichte von 100 Jahren reformierter Kirche Zug. Die liebevollen Illustrationen dazu stammen von Mike van Audenhove. Das Buch ist im Chronos-Verlag erschienen.

Meine Kurzgeschichte "Giftgrün und rosa mit Dekolleté" fand Aufnahme im Buch "... die Spur führt an die Mosel", erschienen 2007 im Addita-Verlag (ISBN 978-3-939481-06-5).

Gedichte von mir wurden in Bücher aufgenommen: in eine internationale Anthologie des Literareon-Verlags, München (ISBN 3-8316-1236-6), in das Buch "Tangonächte" von Lyrik 2000 S (ISBN 10-3-8334-6888-2) sowie in das Buch "Gedichte best german underground lyrics 2005" des Acheron-Verlags in Altenburg/D (ISBN 3-9810222-1-1).

Die Kurzgeschichten "Monti" und "Geronimos dunkles Geheimnis" wurden in zwei Ausgaben des "Verstärkers" abgedruckt. Der "Verstärker" ist eine Berliner Kulturzeitschrift und nennt sich "Organ zur Rückkopplung von Kunst und Literatur".

Satz&Pfeffer stehen für szenische, konventionelle und unkonventionelle Lesungen, zum Beispiel das Programm "Page&Page", die "Städte-Rallye", eine experimentelle Gedicht-Performance, oder auch die Satire "Extreme Events".

Mehr zu Satz & Pfeffer ist auf der Website www.satzundpfeffer.ch zu finden.

 
 
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